Sicherheit ohne Ausrutscher

Sicherheit ohne Ausrutscher

Veröffentlicht: 01.09.2022

Die Sicherheit der Mitarbeitenden hat für Honegger höchste Priorität. Entsprechend konsequent wird die Unfallprävention und Sensibilisierung der Angestellten vorangetrieben. Wichtige Instrumente dazu sind die richtige Aus- und Weiterbildung sowie interne Präventionskampagnen. 

«Sicherheit hat keinen Preis.» So bringt Cédric Studer, seit sechs Jahren verantwortlich für die Arbeitssicherheit bei Honegger, den hohen Stellenwert des Themas im Unternehmen auf den Punkt. «Unsere Mitarbeitenden sind unser wichtigstes Gut. Daher ist es unser grösstes Ziel, die Gefahren am Arbeitsplatz zu minimieren und zu gewährleisten, dass alle am Abend gesund von der Arbeit heimkehren.»

Cédric Studer weiss, worauf es dabei bei Honegger ankommt: Bereits seit 17 Jahren ist er im Unternehmen tätig und agierte unter anderem als Niederlassungsleiter im Kanton Jura. In seiner heutigen Funktion verantwortet er schweizweit die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz.
 

Eigenverantwortung im Zentrum
Honegger ist nach ISO-Norm 45001 zertifiziert und trägt die Verantwortung für die Einhaltung der Vorschriften zur Arbeitssicherheit und Unfallverhütung sehr bewusst. Dazu gehört, sicherzustellen, dass das Arbeitsmaterial stets auf dem neusten Stand ist. Arbeitsgeräte und -utensilien werden regelmässig geprüft – hinzu kommt eine jährliche Gesamtkontrolle. «Unser Material muss zu hundert Prozent sicherheitskonform sein. Was nicht unseren hohen Standards entspricht, wird ausgewechselt.»

Speziell ist bei Honegger auch, dass die Mitarbeitenden nicht auf einem eigenen Firmengelände, sondern dezentral bei den Kunden agieren. Entsprechend wichtig ist es, dass die Mitarbeitenden ein hohes Mass an Eigenverantwortung an den Tag legen. «Alle unsere Angestellten finden bei ihren Einsätzen unterschiedliche Ausgangslagen vor. Darauf müssen wir sie vorbereiten beziehungsweise sensibilisieren.»
 

Ausbildung, die auf Anklang stösst
Ein entscheidender Aspekt, um kompetent und eigenverantwortlich handeln zu können, ist die richtige Aus- und Weiterbildung: Daher führt Cédric Studer zu rund einem Drittel seines Pensums theoretische und praktische Schulungen in den Niederlassungen durch – unterstützt wird er dabei von Zoran Cubra, Fachspezialist Aus- und Weiterbildung bei Honegger.

Dazu gehört einerseits die Ausbildung neuer Mitarbeitender in der Produktion, andererseits besuchen die Angestellten alle zwei Jahre obligatorische Kurse. Darin werden Themen wie Erste Hilfe, der korrekte Umgang mit Leitern und Gerüsten sowie Elektrizität und Chemikalien vermittelt.

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Cédric Studer (Bildmitte) erklärt den Umgang mit Leitern und Gerüsten

Da es aufgrund der Corona-Pandemie in den letzten beiden Jahren nicht möglich war, alle Kurse durchzuführen, hat Cédric Studer 2022 alle Hände voll zu tun: «In diesem Jahr schulen wir rund 600 Mitarbeitende.» Weiter werden ausgewählte Themen durch externe Anbietende und Fachorganisationen vermittelt. So ist beispielsweise die SUVA mit einem Stolperparcours präsent.

Die Kurse sind bei den Mitarbeitenden sehr beliebt, auch wenn diese an einem Samstagvormittag durchgeführt werden. «Die Inhalte sind nicht nur im Arbeitsumfeld, sondern auch im Privatleben, zum Beispiel bei einem Unfall zuhause, sehr nützlich», ergänzt Cédric Studer.  
 

Stürzen und Fallen: Gefahr Nummer 1
Laut SUVA-Statistik ist fast jeder zweite Arbeitsunfall auf Stürze, Stolpern oder Stolperfallen – insbesondere von Treppen – zurückzuführen. Honegger hat deshalb im Jahr 2021 auf eigene Initiative die Präventionskampagne «Stürzen und ausrutschen ‘fallen’ immer auf den schlechtesten Zeitpunkt!» lanciert.

Darin wurden alle 6400 Mitarbeitenden mit einem Mailing auf die relevanten Sicherheitsaspekte wie Vorsicht auf Treppen, Aufstellen von Warntafeln oder geeignetes Schuhwerk aufmerksam gemacht. Zusätzlich wurden in allen Niederlassungen entsprechende Plakate aufgehängt.  
 

Eine Kampagne, die Schule macht
Die Kampagne war ein Erfolg: «Wir haben eine Verringerung von 10 bis 15 Prozent der unfallbedingten Ausfälle registriert», erklärt Cédric Studer. «Ein Stück weit sind diese Zahlen mit Vorsicht zu geniessen, weil wegen der Corona-Pandemie gesamthaft weniger gearbeitet wurde. Aber auch wenn wir die effektive Zahl gearbeiteter Stunden und die Anzahl Unfälle nehmen, sehen wir, dass die Kampagne ein Erfolg war.»

Eigentlich sei der Erfolg aber noch einfacher messbar, hält Cédric Studer abschliessend fest: «Wenn wir nur einen Unfall verhindern können, dann sind wir zufrieden.» Und deshalb ist für Ende 2022 bereits die nächste Sensibilisierungskampagne geplant.

 

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