Klug und Sensitiv

Klug und Sensitiv

Veröffentlicht: 01.03.2022

Als digitaler Gebäudedienstleister der Schweiz hat Honegger einen hohen Innovationsanspruch. Ein Beispiel dafür ist Reinigungsroboter Marvin. Dieser unterstützt die Honegger-Mitarbeitenden unter anderem am Campus Zentrum der ETH Zürich und hat seine Probezeit erfolgreich bestanden.

Vor zwei Jahren hat Reinigungsroboter Marvin seinen Dienst für intensive Testzwecke bei Honegger angetreten. Zwei Prototypen wurden bei ausgewählten Mandaten an der Kantonsschule Wettingen (AG) und am Campus Zentrum der ETH Zürich eingehend geprüft und seither in enger Zusammenarbeit mit Sevensense Robotics AG und dem Zürcher Reinigungstechnik-Unternehmen Wetrok optimiert und verfeinert.
 

Wichtige Schritte vorwärts
Unterdessen wurden die Prototypen durch zwei Modelle der ersten Serienproduktion abgelöst und sind heute als festangestellte Assistenten für die Fachmitarbeitenden im Einsatz. Dabei übernehmen sie repetitive Arbeiten, welche zuvor durch eine manuell bediente Scheuersaugmaschine ausgeführt wurden. Seit den Testings hat Marvin nochmals einiges dazu gelernt und ist nun noch kluger und sensitiver unterwegs.

«Gegenüber den Prototypen wurden verschiedene Änderungen vorgenommen», erklärt Christoph Müller, Anwendungstechniker und Technischer Einkäufer bei Honegger. «Unter anderem wurde eine für Marvin optimierte Neukonstruktion entwickelt. Zudem gab es laufend technische Updates, weshalb die Sensoren und Kameras heute noch sensibler reagieren.»

Ausserdem wurde beim Bürstendeck der Maschine eine signifikante Verbesserung erzielt: «Bei den Prototypen war diese noch fix am Gehäuse montiert und konnte für einen weichen Bodenbelag nicht automatisch eingestellt werden. Heute reagiert das Bürstendeck autonom: Es hebt und senkt sich aufgrund der Bodenbeschaffenheit und kann den Bürstendruck zur Reinigung automatisch anpassen.»
 

Entlastend, nicht ersetzend
Der autonome Reinigungsroboter ist in den betreffenden Honegger-Einsatzteams gut akzeptiert. «Es ist faszinierend, mit einem Innovationsgerät wie Marvin zu arbeiten», ergänzt Gerardo Schegg. Er ist Abteilungsleiter Facility Services bei Honegger in Zürich und damit laufend mit Marvin in Kontakt.

«Wenn Marvin an der ETH seine Runden dreht, erhält er viel Aufmerksamkeit – die Menschen bleiben stehen, staunen und machen Fotos oder Videos. Auch bei den Mitarbeitenden von Honegger ist Marvin beliebt und als kompetenter Helfer anerkannt.»

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Gerardo Schegg, Abteilungsleiter Facility Services, im Gespräch mit Marvin

Eines sei aber ganz klar, ergänzt Schegg: «Trotz der Effizienz und der möglichen Einsparungen ersetzt Marvin keine Arbeitsplätze.
Er begleitet unsere Reinigungskräfte bei ihrer täglichen Arbeit und hilft als autonomer Assistent aus.» Und er unterstützt Honegger als digitalen Gebäudedienstleister der Schweiz massgeblich dabei, den Weg in eine innovationsgetriebene Zukunft zu bereiten.
 

Die Vorteile von Marvin auf einen Blick:

  • Hohe Effizienz und geringere Kosten
  • Konstant hohe Qualität und Transparenz (Reportings)
  • Schonung ökologischer Ressourcen
  • Kontinuierliche Prozessverbesserung durch Detailanalysen
  • Hohe Planungssicherheit (Auffangen von Personalengpässen)
  • Optimale Arbeitsaufteilung Mensch/Maschine
  • Neue Arbeitsbereiche für die Mitarbeitenden (JobEnrichment)
  • Unabhängigkeit von demographischer Entwicklung (Fachkräftemangel)
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