Fit für digitales Facility Management

Fit für digitales Facility Management

Veröffentlicht: 01.11.2018

Die Digitalisierung stellt die verschiedensten Branchen gehörig auf den Kopf – die Immobilienbranche nicht ausgenommen. Mit der Einführung eines CAFM-Systems hat sich die Honegger AG für die (digitale) Zukunft gerüstet.

«Immobilis» ist der lateinische Ausdruck für «unbeweglich». Unbeweglichkeit oder Stillstand ist für die Immobilienwirtschaft aber fatal, denn die Bereiche Facility Management (FM) und Real Estate Management haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und grundlegend verändert. Der steigende Bedarf nach Kosteneffizienz, Flexibilität und Transparenz in den Geschäftsprozessen markiert heute beispielsweise eine der grossen Herausforderungen im Facility Management. Im Zuge der Digitalisierung ist die Branche zudem gefordert, ihre Komfortzone zu verlassen, ihre Geschäftsfelder und -modelle kritisch zu hinterfragen und neue technische Möglichkeiten und Innovationen gewinnbringend einzusetzen.

 

Informationsbedarf nimmt zu

Wie kann man FM-Dienstleistungen an veränderte Ansprüche anpassen? Wie lässt sich Qualität messen und innerhalb der Budgetgrenzen gewährleisten? Wie stimmt man Arbeitsplatzkonzepte auf die zunehmende Mobilität der Mitarbeiter ab? Was sind die wirklichen Kosten und wo gibt es Einsparungspotenziale? Diesen und vielen anderen Fragen und Ansprüchen sieht sich die Branche gegenübergestellt.
Der Bedarf an Informationen ist darum gross: operative Daten zu Gebäuden, Flächen und deren Nutzung, Miet-, Lieferanten- oder Service-Verträge, Daten zum Energieverbrauch, zur Einsatzplanung der Mitarbeiter, zu Wartungs- und Instandhaltungskosten. Das sind nur einige Beispiele von Daten, die im modernen Facility Management verwaltet werden müssen.

 

Zentrale Datenhaltung dank CAFM

Die Daten in einer strukturierten, zentralen Datenquelle zusammenzubringen ist dabei von zentraler Bedeutung. Ebenso müssen die Daten mit den verschiedenen Geschäftsprozessen im Facility Management verknüpft werden. Das Zauberwort heisst CAFM (Computer Aided Facility Management). Die integrierte Software-Lösung ist an andere IT-Lösungen wie ERP (Enterprise Resource Planning), HR (Human Resources) oder GLT (Gebäudeleittechnik)-Systeme angebunden. Der Datenaustausch funktioniert bidirektional. HR-Systeme liefern Personendaten, die GLT technische Daten an das CAFM. Dieses sendet beispielsweise Informationen zur Kostenumlage an das ERP oder aktualisiert Raum- und Telefondaten im HR-System. Der Nutzen der CAFM-Software ist signifikant: Steigerung der Effizienz durch Vermeidung von Doppelspurigkeiten, bessere Einbindung der Mitarbeiter, genauere Informationen zum Zustand der Gebäudetechnik, bessere Planung, Prozessintegration und Monitoring. Dadurch können die Kosten laufend optimiert werden.

 

CAFM bei Honegger

Honegger hat dieses Jahr mit «myMCS» ein CAFM-System in Betrieb genommen. Wir wollen dadurch kontinuierlich die Effizienz und Qualität unserer Leistung verbessern. Das System bietet die Möglichkeit, die Wartungsplanung, Inspektionen, Reiningungsarbeiten, Tickets und Workorders mit der Personalplanung zu verbinden. Ausserdem lassen sich Gebäude um ein Vielfaches kostengünstiger verwalten, weil vieles automatisiert ist. Nur ein Beispiel sind automatisierte und dadurch genauere Nebenkostenabrechnungen. Auf diese Weise können Effizienz, Dokumentation und Nachvollziehbarkeit enorm gesteigert werden.
Durch die Einführung des CAFM-Systems ist die Honegger AG an vorderster Front bezüglich Digitalisierung dabei und kann den Anforderungen der digitalen Welt bestens Rechnung tragen.

Autor: Freek van den Hout, Leiter Facility Management

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