Digitalisieren ist von vorgestern

Digitalisieren ist von vorgestern

Veröffentlicht: 01.01.2019

Vom ersten Rechner für die Buchhaltung bis zum heutigen digitalen Standard im Facility Managment: Die Digitalisierung hat uns schneller, präziser und besser gemacht.

«Besen, Besen, seids gewesen!» Was bei Goethes Zauberlehrling noch gründlich schieflief, ist heute dank der Digitalisierung Realität: Intelligente Geräte übernehmen nicht mehr nur physische Arbeiten, sondern auch deren Steuerung und Überwachung. Die Digitalisierung, die ganze Branchen umgekrempelt hat, reicht weiter zurück, als viele denken. Auch bei der Honegger AG.


Bereits unser Gründer, Walter Honegger, suchte nach Wegen, einzelne Arbeitsschritte schneller, sicherer, besser und auch günstiger zu machen. Er war – wie viele andere Firmengründer auch – ein Vordenker der Digitalisierung. Die Lösung lag oft in der Mechanisierung und der Automatisierung von Prozessen, später in deren Digitalisierung.


Von der Banküberweisung zur digitalen Steuerung

So richtig Einzug gehalten hat die Digitalisierung bei der Honegger AG ab den 1980er Jahren, als es das erste CAD (Computer aided design)-System erlaubte, Pläne digital zu vermessen und auszudrucken. Die Löhne wurden ebenfalls in den 80er Jahren erstmals digital ausbezahlt. Der anfängliche Widerstand und das Misstrauen der Mitarbeitenden war gross, weil sie das Salär fortan nicht mehr bar oder als Check in die Hand gedrückt, sondern auf ein Bankkonto überwiesen erhielten.


Im Facility Management eröffnet der digitale Wandel viele neue Möglichkeiten in Bezug auf die Steuerung und die Überwachung von Prozessen und Gebäuden. Intelligente vernetzte Systeme sorgen mithilfe von aktuellen Wetter- und Raumnutzungsdaten für ein gutes Raumklima oder eine optimale Auslastung von Arbeitsplätzen. Sensoren melden Verunreinigungen und lösen auch gleich den Auftrag zu deren Beseitigung aus. Diesen Mehrwert wollen wir auch unseren Kunden weitergeben, indem wir dank datenbasierter Systeme massgeschneiderte Lösungen anbieten.


Die Mitarbeitenden mit an Bord holen

Auch wenn Computer, Tablet und Smartphone nicht mehr aus dem Arbeitsalltag wegzudenken sind. Die grösste Herausforderung lag – und liegt – darin, die Mitarbeitenden mit an Bord zu holen. Die Digitalisierung macht die Prozesse erst dann effizienter und sicherer, wenn es auch die Mitarbeitenden sind. Dafür braucht es Schulungen, Information und auch das Verständnis, dass steter Wandel eine ebenso stete Herausforderung bedeutet. Aber Offenheit diesbezüglich lohnt sich, denn die Digitalisierung hat uns präziser, schneller und besser gemacht.

Autor: Stefan Honegger, VRP Honegger AG

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