Brandheiss

Brandheiss

Veröffentlicht: 01.02.2022

Für Honegger sind optimal geschulte Mitarbeitende mit einer hohen Beratungskompetenz wichtig. Entscheidend ist dabei unter anderem ein grosses Know-how in Materialkunde – und diese ist im wahrsten Sinne des Wortes brandheiss.

Als Komplettanbieterin für zahlreiche Dienstleistungen rund um das Gebäude stellt Honegger integrale technische sowie infrastrukturelle Dienstleistungen der Immobilien ihrer Kundschaft konsequent ins Zentrum. Das breit abgestützte Angebot bringt auch hohe Ansprüche an die Mitarbeitenden und deren Kompetenzen mit sich.

Die Aus- und Weiterbildung hat bei Honegger deshalb einen besonders grossen Stellenwert, wie Zoran Cubra, Fachspezialist Aus- und Weiterbildung bei Honegger, erklärt. Der ausgebildete Gebäudereiniger EFZ, diplomierte Gebäudereiniger HFP sowie diplomierte Leiter Facility Management und Kursleiter hat sein Metier von der Pike auf gelernt und ist bei Honegger zuständig für die Schulung der Mitarbeitenden und der Lernenden in der Deutschschweiz im Fachbereich Reinigung.   
 

Die Stärken der Mitarbeitenden im Fokus
Wer bei Honegger eine Stelle antritt, durchläuft ein intensives Ausbildungsprogramm. Die Mitarbeitenden haben nicht nur einen Einführungslehrgang, sondern auch regelmässige Wiederholungskurse zu absolvieren.

Diese geben Zoran Cubra den notwendigen Überblick hinsichtlich des vorhandenen Know-hows: «Bei Honegger sind über 100 Personen in beratender Funktion tätig und geben ihr Wissen wiederum jenen Mitarbeitenden weiter, die ausschliesslich auf operativer Stufe agieren. Dank dieser Wiederholungskurse kenne ich alle davon persönlich.»

Zoran Cubra mit Lernenden Honegger AG.jpg
Zoran Cubra vermittelt brandheisse Tipps zur Behandlung von Bodenbelägen


Die Schulungen erfolgen modular und basieren auf einer aufbauenden Ausbildungspyramide, mit der individuell auf die jeweiligen Stärken der Mitarbeitenden eingegangen werden kann. «Honegger ist wie viele andere Unternehmen mit einem Fachkräftemangel konfrontiert. Wir akquirieren unsere Mitarbeitenden daher teilweise auch branchenübergreifend. So zum Beispiel aus dem Spitalwesen und der Hauswirtschaft.

Dies sind alles Bereiche, in denen Hygiene ebenfalls einen hohen Stellenwert hat. Unser Schulungsprogramm stellt sicher, dass diese neuen Mitarbeitenden rasch über das zusätzlich nötige Branchen-Know-how verfügen, um als Einsatzleitende bei Honegger die Kunden optimal beraten zu können.» Als digitaler Gebäudedienstleister der Schweiz erarbeitet das Unternehmen gegenwärtig auch eine Online-Schulung, die gegen Ende Jahr zum Einsatz kommen soll.


Den Vorteil für die Kunden im Blick
Optimal beraten und Aufträge kompetent ausführen kann nur, wer sich in seinem Aufgabenbereich sehr gut auskennt und die Bedürfnisse der Kunden antizipieren kann. Zudem ist es mit einer initialen Beratung zu Beginn eines Mandats nicht getan – vielmehr ist dies ein laufender Prozess: «Unsere Einsatzleitenden haben einen hohen Dienstleistungsanspruch und achten regelmässig darauf, wo sie den Kunden neue Lösungsvorschläge oder Sparpotenzial aufzeigen können. Vielerorts wird überdies häufig umgebaut und so ist es wichtig, auf veränderte Ausgangslagen agil reagieren zu können.»

Insbesondere im Bereich Boden gibt es sehr viele unterschiedliche Beläge und die richtige Pflege ist zentral. Umso wichtiger ist daher ein fundiertes Wissen in der Materialkunde. «Ausgebildete Gebäudespezialisten können die Belagsunterschiede natürlich rein visuell erkennen», unterstreicht Zoran Cubra. Wer aber über nicht ganz so viel Erfahrung verfügt, der kann sich mit einem einfachen Kniff behelfen: Der so genannte Büroklammertest hilft dabei, einen Bodenbelag richtig zu identifizieren und in der Folge auch korrekt zu behandeln.


Brandheisser Tipp für den Alltag
Zum Einsatz kommt dabei eine handelsübliche Büroklammer, die mit einem Feuerzeug zum Glühen und an unauffälliger Stelle mit dem Boden in Berührung gebracht wird. Handelt es sich beim Belag beispielsweise um Linoleum, dringt die Büroklammer leicht ein. Es entsteht ein kleines Loch ohne umliegenden Krater, die Oberfläche bleibt glatt und die Büroklammer lässt sich ohne Rückstände herausziehen.

Auch bei PVC-Belägen dringt die Büroklammer leicht ein. Um das dabei entstehende Loch bildet sich aber ein Krater, die Oberfläche verfärbt sich und ein säureartiger Geruch kommt auf. In Gummibeläge wiederum dringt die Bürokammer nur schwerlich ein, um das Loch bildet sich kein Krater und der entstehende Geruch ähnelt einem verbrannten Gummi oder Pneu. Dieser Tipp ist im wahrsten Sinne brandheiss und hilft, dass die richtige Bodenpflege nicht zum Spiel mit dem Feuer wird. Probieren Sie es aus!

 

Schliessen