Schädlinge woher kommen sie?


Hat sich ein Schädlingsbefall erst einmal etabliert, stellen sich die Betroffenen vielfach die Frage, wie es denn überhaupt dazu kommen konnte, da man doch peinlich auf Sauberkeit und Hygiene achtet. Bei den Befallsmöglichkeiten wird zunächst zwischen der aktiven Einwanderung und der passiven Verschleppung unterschieden.

Allerdings ist die aktive Einwanderung bei Insekten eher die Ausnahme und relativ selten, was jedoch nicht auf Flieger zutrifft. So ist es keine Seltenheit, dass normale Stuben- und Schmeissfliege bis zu 30 km zurücklegen. Ebenso nehmen die Schadnager wie Hausmaus und Ratten den Weg zu einem Objekt häufig über die direkte Einwanderung. Insbesondere sind davon betroffen Haushalte und Gewerbebetriebe, die ihren Sitz in der Nähe von Gewässern (Flüsse, Seen, Häfen) haben. So kann man davon ausgehen, dass bei Hochwasser oder Wintereinbruch mit einem Nagetierbefall zu rechnen ist. Anderseits sind auch Mäuse und Ratten relativ ortstreu, so dass es eigentlich nur drei Gründe gibt, die einen aktiven Wechsel der Reviere bedingen:

1. Nahrungsknappheit
2. Verschlechterung der Nahrungsqualität
3. Verschlechterung der Lebensbedingungen

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